Hans Heinz Holz

Hans Heinz Holz

Kurz-Biographie und Autobiographische Skizze

 

„In besonderem Maße waren wir Antifaschisten, die aus den Gefängnissen und Konzentrationslagern befreit wurden, von dem Impuls ergriffen, eine neue Welt aufzubauen.“

 

 

26.2.1927   Geburt in Frankfurt am Main

 

1943/44   Gestapo-Haft wegen einer Flugblatt-Aktion; Politisierung durch einen jungen Kommunisten während der Haft

 

ab 1945   politische Arbeit für die KPD, später die DKP; frühe Kontakte zu Emil Carlebach, Ernst Bloch, Werner Krauss, Georg Lukács u. a.

 

1946—1950   Studium in Frankfurt a. M. und Mainz, u.a. bei Bollnow, Schlechta und v. Kaschnitz-Weinberg

 

1959—1965   Mitherausgeber und Übersetzer der zweisprachigen Leibniz-Werke bei der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft Darmstadt

 

ab 1946   parallel zum Studium journalistische Tätigkeit, anfangs für die Frankfurter Rundschau, später regelmäßiger Korrespondent für die FAZ, die Baseler Nationalzeitung u.a., überwiegend zu Kulturthemen. Zahlreiche Rundfunkbeiträge, u.a. für den NDR und den HR. In den 50er Jahren zeitweise Redakteur der deutschen Woche (1957—1959), in den 60er Jahren Leiter des Abendstudios des Hessischen Rundfunks (1962—1964)

 

1956  Promotion bei Ernst Bloch in Leipzig (das Verfahren konnte erst 1969 abgeschlossen werden)

 

1960  Übersiedlung in die Schweiz

 

1971—1979   Professor für Philosophie in Marburg

 

1972  Mitarbeit im Team der documenta 5 in Kassel als Autor des Katalog-Textes

 

1978  Heirat mit seiner langjährigen Lebensgefährtin, der Journalistin Silvia Markun

 

1979—1997   Professor für Philosophie in Groningen

 

1991  Gründung der „Fondazione di Studi Filosofice“ mit Silvia Markun

 

1993—2011  Herausgabe der Zeitschrift „Topos — Internationale Beiträge zur dialektischen Theorie“

 

1997  Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Urbino

 

11.12.2011   Tod nach langer Krankheit in S. Abbondio/Schweiz

 

Im Nachlass findet sich eine Autobiographische Skizze, in Kürze erscheinen ausführliche autobiographische Interviews, eine intellektuelle Autobiographie findet sich in dem Band Freiheit und Vernunft. Mein philosophischer Weg nach 1945.